MA-Westerntraining


 

 

 

 

Es gibt keine Zeit in meinem Leben, in der ich nicht völlig faszieniert von Pferden war, schon als kleines Kind haben sie mich einfach angezogen und schon da fand ich, dass sie die schönsten und anmutigsten Tiere sind.

Mit 5 Jahren durfte ich mit dem dem Reiten beginnen. Ich kümmerte mich um Pferde bei uns im Dorf, durfte mithelfen, füttern usw., dafür lernte ich die Anfänge der Reiterei und war glücklich.

Es folgten Pflegepferde und Reiterhofurlaube, bis mir dann mit 13 Jahren der Wunsch vom eigenen Pferd erfüllt wurde, meine Traber-Stute Afra.

Afra kam von der Rennbahn und somit war sie kein einfaches Pferd und schon gar nicht für ein 13- jähriges Mädchen.

Als ich sie ein Jahr hatte, war ich auf der Suche nach etwas Neuem, der Weg, den ich schon immer gehen sollte, gefiel mir nicht und ich dachte mir, es muss doch noch einen anderen geben. Oft habe ich mitbekommen, wie Pferde auf den Anhänger gezwungen wurden, mit verbundenen Augen und letztendlich völlig panisch wieder in ihre Box geschickt wurden, nachdem sie als Problempferd etc. beschimpft und abgestempelt wurden. Diesen Pferden sah man oft an, dass sie das Vertrauen und den Respekt in den Menschen einfach verloren hatten. Was oft übrig blieb war die Angst. Dann wurden Lektionen geübt, alles über Gewalt, die Pferde hatten keine Möglichkeit zu verstehen, die Ratlosigkeit war ihnen oft ins Gesicht geschrieben und trotzdessen bemühten sie sich alles richtig zu machen!

 

All das wollte ich nicht  und so begann ich mich mit 14 Jahren für die Westernreiterei zu interessieren.

Dort fand ich viele Antworten auf meine Fragen und ich fühlte mich wie zu Hause angekommen. Begleitet von einer tollen Trainerin begannen wir, Afra zum Westernpferd zu machen und auch sie veränderte sich völlig und wurde zu einem zuverlässigen Partner, mit dem ich alles machen konnte. Darauf folgten viele Trainingsstunden bei namenhaften Trainern.

Ich machte mein Abitur und 2006 meine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten. Diesen Beruf übe ich heute noch eingeschränkt aus und versuche mich immermehr meiner Passion hinzugeben- dem Umgang und der Arbeit mit Pferden!

2010 ist dann meine selbstgezogene Stute "Cool Fairytale Emma" auf die Welt gekommen und im gleichen Jahr kam meine damals dreijährige Quarterstute "Maple Josy" dazu. 

Josy hat in mir dann die Freude am Turnierreiten aufkommen lassen, da sie immer die Ruhe selbst ist und man sich in jeder Situation auf sie verlassen kann.

Die Erfahrungen mit Afra und vielen anderen Pferden haben mir beigebracht geduldig zu werden und zu erkennen, dass man öfter mal einen anderen Weg einschlagen muss, oder einige Schritte zurückgehen muss, um seinem Ziel näher zu kommen, dafür bin ich ihnen allen sehr dankbar!

Ich hatte das Glück, verschiedene Pferde reiten und auszubilden zu dürfen, was mir immer wieder gezeigt hat, dass es keine allgemein anzuwendene Methode gibt, sondern dass jedes Pferd einen anderen Takt vorgibt, auf den ICH mich einstellen muss.

2009 machte ich mein Westernreitabzeichen, 2012 das Longierabzeichen und den Trainer C- Schein. 2013 folgte dann der Trainer B Westernreiten.

Heutzutage reite ich die verschiedensten Kurse bei verschiedenen Trainern und möchte mein Wissen immer mehr erweitern, denn ich bin der Meinung, man lernt niemals aus!

 

 

MS Westerntraining  |  info@ms-westerntraining.de